Kolonien: Levtar-Oton - 2.840

Aus Midgard-Forum Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

(x)


Inhaltsverzeichnis

Levtar-Oton System

Allgemeines

  • Binärsystem der Spektralklassen F4V (ca. 7000° K, weißgelb) und G2VI (ca. 5500° K, orangegelb)

(angegeben sind die jeweiligen Oberflächentemperaturen)

  • die G2IV-Sonne Levtar-Oton Beta umläuft gemeinsam mit dem Haupstern Levtar-Oton Alpha ein gemeinsames Schwerezentrum in einer mittleren Entfernung von 10 AE (1,496 Mrd km)

Hauptwelt: Levtar-Gürtel

  • Entfernung zu Sol: ca. 49.730 Lichtjahre
  • Anzahl "Welten": 8


Das System

Levtar-Oton Alpha (F4V, ca. 7000° K, weißgelb)

Orbit 0: leer

Orbit 1: merkurgroßer Felsbrocken, dient der Energie- und Erzgewinnung

Orbit 2: Itolevtar-Gürtel (Kleiner Levtar-Gürtel), lichte Weite ca 0,03 AE (= ca 4,45 Mio km), 50% NiFe-Asteroiden, 40% Mixed-Ast., 10% CnHn-Asteroiden

Orbit 3: leer (1. Gezeitenzone)

Orbit 4: plutogroßer Planet, der die Flottenbasis und das Forschungszentrum der Flotte beherbergt; atmosphärenlos

Orbit 5: Levtar-Gürtel, lichte Weite ca 0,1 AE (= ca. 15 Mio km), 50% NiFe-Asteroiden, 30% Mixed-Ast., 20%CnHn-Asteroiden

Orbit 6: titangroßer Silikatbrocken weitgehend uninteressant, keine Atmosphäre, keine Monde

Orbit 7: Levtar-Oton Beta (G2IV-Stern, ca. 5500° K, orangegelb)


Levtar-Oton Beta

wird von drei Gasriesen umlaufen, die jeder wiederum ein hochkomplexes System von Ringen und Monden besitzen. Diese sind jedoch ebenfalls dem besonderen Gezeitengefüge des Systems ausgesetzt, so dass die beiden "inneren" Gasplaneten massive Dosen energiereicher Strahlung emittieren, die über die planetaren Magnetfelder interagieren (Levtar-Oton Beta 1 beherbergt entsprechend eine hyperphysikalische Forschungsstation, die der Untersuchung der Wechselwirkung derartiger Felder mit Transmittern dient)


Levtar-Oton Beta 3

besitzt vier Monde, die eigene Magnetfelder besitzen, die in der Lage sind die starke Teilchenstrahlung abzufangen. Der dritte Mond (ca. Größe Europas) erhält von Levtar-Oton Beta und seinem Planeten genug Licht und Wärme, um eine primitive Ökosphäre aufrecht zu erhalten. Dies ist der einzige Ort des Systems, an dem man sich ohne Raumanzug oder andere Lebenserhaltungssysteme aufhalten kann. Die Freizeitanlagen des Personals sind hier zu finden und kaum einer läßt es sich nehmen, die spektakulären Polarlichtlichter zumindest einmal pro Zyklus zu bewundern.

Die Hauptwelt


5. Der Levtar-Gürtel

Asteroidengürtel mit Asteroiden von 5000 m - 10000 m (Zusammensetzung: siehe oben)

  • Atmosphäre:

Vakuum (Asteroidenwelt)

  • Oberfläche:

keine (künstliche Habitate: Raumstationen und ausgebaute Asteroiden)

  • Bewohner:

Akonen (Werft-, Flotten und Forschungspersonal zu jedem gegebenen Zeitpunkt 200.000+)


Geschichte

Bereits im 22. Jahrhundert terranischer Zeitrechnung kurz nach der Zerstörung des Blauen Schirmes, war dem Regierende Rat von Akon bewusst, dass die drastisch veränderte galaktopolitische Situation eine angemessene Reaktion erforderte. Levtar-Oton diente bereits vorher als Rohstofflieferant und Forschungszentrum für Transmittertechnologien (die besonderen Gravitationsverhältnisse lieferten den Experten neue Hinweise aber auch zu lösende Probleme).

Daher wurde das System nach Ende der langen akonischen Isolation systematisch ausgebaut. Im Verlauf der folgenden drei Jahrhunderte entstanden neben dem ausgeklügelten Transmitternetz, eine Unzahl an weitgehend automatisierten Minen, die Erze, Kohlenwasserstoffverbindungen und Wasserstoff sowohl aus den Asteroiden als auch aus den Atmosphären der Gasriesen (CnHn-Verbindungen) abbauen.

Die Verhüttung findet zumeist direkt vor Ort in Hochöfen innerhalb der ausgebeuteten Himmelskörper statt, der Transport innerhalb des Systems erfolgt über Transmitterpalttform oder über orbitale Linearbeschleuniger, die die gewünschten Rohstoffe von Orbit zu Orbit katapultieren. Die Veredelung der Metalle erfolgt in den gewaltigen Orbitalstationen der akonischen Flottenwerften, die substantielle Anteile der 2.401 n.Chr. im Twin-System verloren gegangenen Flotte prodzuiert haben dürften.

Nach dem Schock von 2.401 n.Chr. erfolgte innerhalb des akonischen Regierenden Rates ein erneutes Umdenken. Der volkswirtschaftliche Einbruch und insbesondere der immense Verlust an Elitepersonal war politsch kaum zu rechtfertigen. Man besann sich wieder auf diplomatische Wege und die Qualitäten des Energiekommandos, die Flottenstärke wurde reduziert. Seither produzieren die Werften wenige Hochleistungsschiffe und die Minen Rohmetalle bzw. petrochemische Verbindungen für den Export, die besonders in der Eastside aufgrund ihrer hohen Qualität guten absatz finden und so der Stimme Akons dort seit Jahrhunderten wachsenden Einfluss sichern. Über das gesamte Sytem sind schnelle und schlagkräftige Flottenverbände verteilt, die jeden Agressor der nicht über eine Schlachtflotte verfügt äußerst wirksam aufhalten können. Raumforts und automatische Minenleger und Raketensilos schützen die Produktions- und Forschungsanlagen zusätzlich.

Eigenentwicklung des Projektes als Beispiel für eine Basiswelt der Akonen (x)

Legende:

Beiträge gelten als wahrscheinlich sind aber nicht durch geeignete Quellen ausreichend bestätigt.

Eigenentwicklung des Projektteams

Quellenangaben werden komplett farbig ausgewiesen:

Quellenangaben