Kolonien: Chrechon-System - 2.840

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Kolonien des Akonischen Reiches


Chrechon-System

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Inhaltsverzeichnis

Status im Reich

  • Status: Akonische Kolonie und Freihandelszone
    • Erblehen: Ammal (altes Adelshaus mit Sitz im Großen Rat)
  • sonstiges: Ist an das akonische Ferntransmitternetz angeschlossen.

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Astronomische Daten

  • Entfernung zur Erde: ca. 65.000 Lichtjahre
  • Entfernung zu Gatas: ca. 3.500 Lichtjahre
  • Entfernung zum Blauen System: ca. 19.000 Lichtjahre
  • Zentralgestirn: Chrechons Stern
  • Anzahl der Planeten: unbekannt


Hauptwelt: Chrechon

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Allgemeines / Historisches

Nach der schweren Niederlage im Zentrumskrieg gegen die aufständischen Arkoniden 18.316 v. Chr. beschloß der Regierende Rat, das Blaue System von der Außenwelt zu isolieren (PR 107 / Atlan-Extra). Wer als Fremder von außen kommend im Blauen System strandete, wurde vor Gericht gestellt und in der Regel zu Zwangsarbeit auf der Eiswelt Horaan verurteilt (Atlan 250), und wenn es einem einfachen Akonen gelang, ein Raumschiff zu kapern und damit auf eine fremde Welt zu fliehen, wurde er vom Energiekommando verfolgt und es drohte ihm der Tod. Ähnlich dem japanischen Inselreich, während der Jahrhunderte der Isolation unter der Herrschaft der Shogune mit der Hafenstadt Nagasaki, unterhielt das Akonische Reich jedoch weiterhin einen Freihafen tief in der Eastside, der an das akonische Ferntransmitternetz angeschlossen war und von den Handelspartnern der Akonen weiterhin angeflogen werden durfte. Da es, allen entsprechenden Bemühungen des Regierenden Rates zum Trotz, der akonischen Wirtschaft nie gelang, vollständig autark zu werden, wurde Chrechon im Verlauf der Jahrtausende zu einer der wohlhabendsten und einflußreichsten Siedlungswelten der Akonen. Mit der zufälligen Entdeckung des Blauen Systems 2102 n. Chr. durch das terranische Forschungsschiff FANTASY (PR 100) und dem Beitritt der Akonen zur Galaktischen Allianz 2113 n. Chr. (PR 139)endete schließlich die 20.000 Jahre währende Isolation. Es begann eine neue Phase der Expansion, in der die Akonen verstärkt auf den Wiederaufbau ihrer Raumflotte setzten ((PR 230). Das Ferntransmitternetz spielt seitdem keine besondere Rolle mehr für die akonische Wirtschaft, da es mit modernen Frachtraumschiffen möglich ist, weit mehr Tonnage, in wesentlich kürzerer Zeit von A nach B zu bewegen als mit den technisch hoffnungslos veralteten Ferntransmittern, die zum Teil noch von den Lemurern stammen. In der Gegenwart ist der Wüstenplanet daher zur entlegenen Provinzwelt zurückgesunken (PR 1829). Als Knotenpunkt im Handel mit den Bluesvölkern besitzt Chrechon jedoch auch im Jahre 2840 noch immer seine Berechtigung.

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Chrechons Stern

  • Masse: 0,85 Sonnenmassen
  • Durchmesser: etwa 120.000 km
  • Spektralklasse: K 2 (Orangeroter Zwergstern)
  • Helligkeit: nur 27,8% der Sonne
  • Mittlere Oberflächentemperatur: um 4800°C
  • Ökosphäre: von etwa 0,4 bis 0,6 AE (AE = Abstand Erde-Sonne)
  • Verbleibende Lebenserwartung: etwa 15 Milliarden Jahre

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sonstiges:

Chrechons Stern ist ein Flare-Stern, das sind rote oder seltener orangerote Zwergsterne mit regelmäßigen, extrem starken Strahlungsausbrüchen (Flares = engl. für Sonneneruption). Über eine kurze Zeit (einige Minuten) können sie einen Helligkeitsanstieg über mehrere Größenklassen erfahren und innerhalb einer Stunde wieder auf ihre alte Helligkeit zurückfallen. Dieses Verhalten ist auf sehr intensive Flare Tätigkeit in der stellaren Atmosphäre zurückzuführen. Flares sind helle Ausbrüche in den oberen Schichten der Sonnenatmosphäre. Sie senden elektrisch geladene Teilchen aus, die später als verstärkter Sonnenwind die Atmosphäre der Planeten erreichen und hier magnetische Stürme und Polarlichter auslösen. Sie sind auch mit starken Eruptionen solarer Radio- und im Rhodan-Universum wohl auch Hyperstrahlung verknüpft. Die Dauer eines Flares ist proportional zur Ausdehnung des Eruptionsgebiets, dem er entstammt. Die mittlere Lebensdauer liegt bei 10 bis 90 Minuten, wobei nach einem schnellen Anstieg der Helligkeit ein langsames Abklingen erfolgt. Flares treten in Gebieten auf, in denen sich gleichzeitig verstärkt Sonnenflecken und große Protuberanzen (Sonnenfackeln) zeigen. Pro Tag sind bei normaler Sonnenaktivität 5 bis 10 Flares zu beobachten. Beim aufleuchten eines Flare-Sterns scheint die gesamte Atmosphäre des Sterns betroffen zu sein. Während dieser Phasen werden gigantische Energiemengen freigesetzt, die als regelrechter Sturm durch das System toben. Als Folge davon ist das Chrechon-System einmal im Monat für Stunden vom Rest der Galaxis abgeschnitten.


Die Hauptwelt: Chrechon

Radius der Umlaufbahn: Im Mittel 90 Millionen km

Durchmesser am Äquator: etwa 6800 km Oberfläche: weniger als ein Drittel der Erdoberfläche Masse: etwa ein Achtel der Erdmasse Dichte: etwa 4 g/cm3 Schwerkraft: etwa 0,5 Gravos Rotationszeit: 26,4 Erdstunden Neigung der Rotationsachse: 25,19° Albedo: 15 % des Sonnenlichts wird reflektiert Mittlere Temperatur am Polarkreis: 21°C (29°C Sommer) / 15°C (Winter) Atmosphäre: Sehr dünn, jedoch für Menschen ausreichend


Allgemeines:

Obwohl es sich bei Chrechon nur um den marsähnlichen Trabanten eines Orangeroten Zwergs handelt, herrscht auf dem ganzen Planeten eine ungewöhnliche Hitze. Grund dafür ist die enge Umlaufbahn, starker Vulkanismus und die geringe Albedo, die dafür sorgt, daß nur ein kleiner Teil der von Chrechons Stern kommenden Strahlung in den Weltraum reflektiert wird. Letzteres ist vor allem den unzähligen rostroten bis schwarzbraunen Steppen, Karst- und Wüstenlandschaften zu verdanken. Dabei scheint auf Chrechon ewige Dämmerung oder ewige Morgenröte (je nach Blickwinkel) zu herrschen. Die vom Zwergstern ausgehende Strahlung besteht aus irdischer Sicht zu einem unverhältnismäßig hohen Anteil aus Infrarotstrahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist, den Planeten jedoch besonders stark aufwärmt. Hinzu kommen rötliche Staubwolken, die von den extremen Stürmen am Äquator aufgewirbelt werden, bis in die höheren Luftschichten aufsteigen und dort monatelang um den Planeten kreisen, bevor sie als Staubregen herab rieseln. Zweidrittel der Oberfläche Chrechons wird von Geröll- oder Sandwüste bedeckt, in denen es nur wenige Tier- und Pflanzenarten gibt. Insbesondere die hier wachsenden Kräuter, haben sich jedoch zu einem wichtigen Rohstoff für Küche und Medizin der Blues entwickelt. Im Jahre 2840 n. Chr. leben etwa 500 Millionen intelligente Wesen, überwiegend Akonen, auf Chrechon. . Auf dem Planeten befinden sich riesige, für das Volumen des aktuellen Warenumschlags vollkommen überdimensionierte Raumhäfen und die alte heruntergekommene Handelsmetropole Ammal-City. Aus historischen Gründen und wegen der Nähe zur Zentralwelt des größten und ältesten Bluesvolks, den Gatasern, befinden sich auf dem Planeten Konsulate aller wichtigen Handelsnationen der Galaxis, eine Niederlassung der Solaren Abwehr, eine Niederlassung des Energiekommandos, eine Niederlassung der Whistler Company und natürlich ein Büro der United Stars Organisation. Gouverneur Ammal ist das Oberhaupt eines der ältesten akonischen Adelshäuser, zu dessen Erblehen das System zählt. Er ist darüber hinaus Vertreter seiner Welt im Großen Rat, zählt zu den reichsten Männern der Galaxis und plant den Planeten in den nächsten Jahrzehnten zur bedeutendsten Handelswelten der Eastside auszubauen.


Geographie:

Auffallend ist die „Zweiteilung“ der Landschaften Chrechons. Die nördliche und die südliche Hemisphäre unterscheiden sich deutlich, wobei man von den Tiefebenen des Nordens und den Hochländern des Südens sprechen kann. Die Grenze zwischen den beiden topographischen Hemisphären ist um rund 40 Grad gegen den Äquator geneigt. Auf der nördlichen Halbkugel sind flache, sand- und staubbedeckte Steppen und Wüsten vorherrschend. In früherer Zeit verfügte der Planet über ausgedehnte Meere, die sich heute aus dem Orbit als riesige, dunkle Senken abzeichnen, an deren Grund sich einstige Korallenriffe als bizarre Gebirgsketten präsentieren. Die südliche Halbkugel mit ihren gigantischen Hochebenen und Gebirgsketten ist durchschnittlich sechs Kilometer höher als die nördliche und besteht aus geologisch älteren Formationen. Die Hochebenen der Südhalbkugel sind zudem stark verkratert.

Am Äquator, im Gebiet zwischen dem nördlichen und dem südlichen Wendekreis, herrschen in der Mittagssonne Temperaturen über 60°C, die nur in einem vollklimatisierten Schutzanzug zu ertragen sind. Nachts stürzt die Temperatur in dieser Region hingegen auf unter -85°C ab. Letzteres führt zu starker Erosion und extremen Stürmen, die jeweils am Morgen und Abend um den Planeten fegen und alles mit sich reißen. In dieser Region verläuft zudem die Grenze zwischen nördlicher und südlicher Landschaftshemisphäre, die sich aus Sicht der nördlichen Tiefländer als bis zu 6000 Meter hohe Felswand präsentiert. In der nördlichen Äquatorzone kommt es daher regelmäßig zu extremen Fön.

In den "gemäßigten Zonen" zwischen den nördlichen bzw. südlichen Wende- und den nördlichen bzw. südlichen Polarkreis herrschen halbwegs erträglich klimatische Verhältnisse. Obwohl ein irdischer Besucher sich eher an die Wüsten Nordafrikas erinnert fühlen dürfte. Erst in den Polargebieten sind wirklich gemäßigte Temperaturen und Landschaftsverhältnisse zu finden. Über vereiste Polkappen verfügt der Planet Chrechon nicht, nur über unzählige Gletscher in den Hochgebirgen der Südhalbkugel. Dafür gibt es in der nördlichen Polarregion drei kleine Binnenmeere vom Format des Kaspischen Meeres, deren Wasser jedoch sehr salzhaltig ist. Dennoch reicht es, zusammen mit den reichhaltigen Grundwasservorkommen des Planeten, aus, um die insgesamt etwa 500 Millionen Bewohner Chrechons mit ausreichend Wasser zu versorgen. Wiesen- und Waldgebiete gibt es nur in der nördlichen Polarregion, entlang der etwa ein Dutzend Flüsse, die in die drei Binnenmeere münden, an der Küste eben dieser Binnenmeere und in den Hochtälern der Südhalbkugel. Das Hochland des Südens wird von unzähligen extrem breiten und tiefen Canyons durchschnitten, an deren Grund reißende Ströme fließen, die viele tausend Kilometer weiter nördlich am Äquator in den Sandwüsten der Tieflandebenen versickern.


Chrechons Metropole: Ammal-City

Allgemeines

Größte Stadt und Sitz der Verwaltung des Chrechon-Systems. Sie liegt in einer riesigen Sandwüste wenige hundert Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises. Im Umland von Ammal befinden sich die großen Frachtraumhäfen Chrechons und riesige Trabantenstädte, die fast ausschließlich aus Werften, Lagerhallen und Fabriken bestehen. Die Bastion mit den riesigen Ferntransmittern, die noch von den Lemurern errichtet wurden und die zeitverlustfreies Reisen zu allen wichtigen akonischen Welten ermöglichen, befindet sich im Zentrum der Stadt. In der Innenstadt befindet sich auch der Palast von Gouverneur Ammal, die Konsulate der wichtigsten Völker der Galaxie, große Wohn- und Geschäftsviertel und ein legendäres Vergnügungsviertel, sowie geheimen Stützpunkte von Energiekommando, Solarer Abwehr und USO. Ein beliebtes Reiseziel für die akonische Mittelschicht ist die historische Altstadt von Ammal-City. Allgemein gemieden werden hingegen die verlassenen Außenbezirke der Stadt, deren Ruinen langsam von der Wüste zurückerobert werden. Tief im Inneren der Wüste befindet sich schließlich der Stützpunkt der Wachflotte des Systems, die dem Kommando des Gouverneurs untersteht und aus 800 Raumschiffen aller Größenklassen besteht. Die Raumhäfen Chrechons werden zudem regelmäßig von akonischen Patrouillen und Explorern der Akastos angeflogen, die hier kleine Nachschubdepots betreiben.


Innenstadt:

Das Herz von Chrechon-City bedeckt eine Fläche von 60 km² und ist exakt quadratisch. In den Außenbezirken der Innenstadt dominieren großzügige Wohnanlagen. Futuristisch anmutende Wohntürme von bis zu 300 Metern Höhe sind keine Seltenheit, die Mehrheit der Gebäude besteht jedoch aus einfachen, mit Ziegelwänden verblendeten Kästen mit maximal 12 Stockwerken. Unzählige schmale Gassen, die nur von Fußgängern genutzt werden, breite Gleiterstraßen und lange, geschwungene Brücken ergänzen das Bild. In jedem Quartier der Innenstadt gibt es eine 30 Meter hohe Kuppel, die unter anderem mehrere akonische Torbogentransmitter enthält, die mit jedem beliebigen anderen Transmitter auf dem Planeten verbunden werden können. Daneben existiert ein ausgeklügeltes und engmaschiges Rohrbahnnetz. Bereits aus dem Orbit fällt das Kreuz der 90 m breiten Straßenschneisen der Hauptachsen auf, das nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist und die Innenstadt in vier gleich große Teile gliedert. Entlang der Schneisen, die breite Gleiterpisten, Bahntrassen und Containerbänder enthalten, erstrecken sich die Prachtmeilen der Stadt. Ein protziges, kitschiges Luxushotel, Kaufhaus, Kasino, Theater usw. neben dem Anderen. Breite Alleen, die nur von Fußgängern genutzt werden, verlaufen parallel zu den beiden Hauptachsen.


Zentralpagode:

Das wohl bedeutendste Gebäude auf dem Planeten ist die riesige Pagode der Ferntransmitterhalle, sie befindet sich im geometrischen Mittelpunkt der Metropole auf einem quadratischen Platz von 2000 m Kantenlänge. Das Gebäude selbst besitzt einen achteckigen Grundriß, von jeweils etwa 75 Meter Kantenlänge. In jeder Wand befindet sich ein 60 Meter hohes Tor, hinter dem sich im Inneren ein riesiger Ferntransmitter erhebt, der Objekte bis zur Größe eines Ultraleichtkreuzers versenden oder empfangen kann. Nach Oben geschlossen wird die Pagode durch fünf im Abstand von 15 m aufeinander getürmten, geschwungenen und spitz zulaufenden Dachgiebeln. Auf der Dachspitze hockt das Standbild eines goldenen Glücksdrachen. Die Giebelenden sind mit fremdartigen, unheimlich anmutenden Tierdarstellungen geschmückt. Die Wände der Pagode sind mit blauen, glasierten Ziegeln verblendet. Die Pfeiler an den acht Ecken bestehen hingegen aus rot lackiertem Stahl. Außer während der monatlichen von Sonnenstürmen verursachten Pause, ergießt sich ein steter Strom aus Containern, Bodenfahrzeugen und Gleitern aus der Pagode oder fließt in diese hinein. Für einen guten Beobachter ist jedoch schnell ersichtlich, daß selbst in Spitzenzeiten nur rund ein Drittel der vorhandenen Kapazitäten tatsächlich genutzt werden.


Palast des Stadthalters:

Am nördlichen Endpunkt des Hauptachsenkreuzes und damit am nördlichen Rand der Innenstadt von Ammal-City befindet sich der Palast des Gouverneurs, der traditionell dem angesehenen Adelshaus der Ammal entstammt. Bei dem Bau handelt es sich um eine für akonische Statthalterpaläste typische Glaspyramide mit einer quadratischen Grundfläche von 230 Metern Kantenlänge und einer Höhe von 146 Meter. Nach Außen schimmert die Glasfassade golden, ansonsten herrscht klassische Schlichtheit. Die weiß verputzten Wände der Gänge und Säle im Inneren der Pyramide, verleihen dem Bau eine Atmosphäre, die an eine Klinik oder ein Laborgebäude erinnert. Vor dem Palast befindet sich ein großer Exerzierplatz, auf dem regelmäßig Paraden abgehalten werden. Die Pyramide kann jedoch nicht direkt vom Ende der Hauptachse aus betreten werden, sondern nur indirekt über eine 10 Meter hohe und 30 Meter breite Säulenhalle, die von einem mit zahlreichen Reliefs verzierten Giebeldach überspannt wird. Säulenhalle und Glaspyramide sind durch zahlreiche Arkaden und eine reich verzierte Marmorbrücke miteinander verbunden. Etwa 20 Meter neben der Glaspyramide erheben sich zwei Trichtertürme aus blau schimmernden Stahl. Im östlichen befindet sich die Finanzbehörde und im westlichen das militärische Oberkommando der Wachflotte des Chrechon-Systems. Beide Tichter sind über 100 Meter hoch und über Arkaden und je einem Tunnel mit der Glaspyramide verbunden. In allen drei Gebäuden befinden sich zudem zahlreiche Torbogentransmitter.


Osiriskloster mit Tempel:

Die Akonen verehren eine Unzahl von Gottheiten, eine jede Familie besitzt eine spezielle Ahnengottheit, von der sie ihre Herkunft ableitet. Daneben gibt es ein Gruppe von Hauptgottheiten, die vom Sonnengott Amun'Re und seiner Gemahlin Maat angeführt werden, die als oberste Inkarnationen des Staates und als gemeinsame Ahnen aller Akonen gelten. Besondere Verehrung kommt jedoch der Götterdreiheit Osiris (Gott der Unterwelt), Isis (seine Schwester und Gemahlin) und Horus (ihr gemeinsames Kind) zu. Die Legende berichtet, daß Osiris vom Gott des Chaos Seth getötet und zerstückelt wurde. Anschließend versteckte der Gott des Chaos die Leichenteile auf Chrechon in den Canyons der Südhalbkugel. Es war Osiris Sohn Horus der Seth im Zweikampf besiegte, alle Leichenteile aufspürte und in den Tempel von Ammal-City brachte. Dort fügte Isis, unterstützt von den übrigen Göttern, den Leichnam wieder zusammen und präparierte ihn so, daß die Seele ihres Gemahls entweichen und in den Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt zurückkehren konnte. Das Kloster bedeckt eine Fläche von 2000 Metern Länge und 200 Metern Breite. Es ist von einer 12 Meter hohen, reich verzierten Ziegelwand umgeben und wird von einem 300 Meter hohen Energieschirm überspannt, der für ein angenehmes Klima bei Temperaturen um 25 Grad im Areal sorgt. Im Inneren befinden sich aufwendig gestaltete Gärten, mit kleinen Zierteichen, einzeln stehenden roten Holztoren und sieben große Gebäude. Mit Ausnahme des Tempels im Zentrum der Anlage, dienen sie der Unterbringung von Pilgern, Novizen und Mönchen, deren Hauptbeschäftigung darin besteht, ihre früheren Leben zu erforschen und nach Vergeistigung zu streben. Ob letzteres jemals von einem Gläubigen erreicht wurde, ist unbekannt. Im Baustil erinnern die sechs Wohn- und Verwaltungsgebäude an alte Fachwerkhäuser, die jedoch über reich verzierte spitzgiebelige Dächer verfügen. Der Tempel selbst erinnert an eine um den Faktor 10 verkleinerte Replik der Zentralpagode mit der Halle der Ferntransmitter, sie ruht jedoch auf 12 dicken Pfeilern und enthält, neben acht Gebetsräumen, die für Jedermann zugänglich sind, auch eine große Gruft, in der angeblich der Leichnam des Gottes Osiris gebetet liegt.


Mond Chrechons: Neith

Radius der Umlaufbahn: Im Mittel 380 Tausend km

Durchmesser am Äquator: etwa 3400 km Oberfläche: 37 Millionen km² Masse: etwa jene des Erdmonds Dichte: etwa 3 g/cm3 Schwerkraft: 0,16 Gravos Rotationszeit: 27,3 Erdstunden Neigung der Rotationsachse: 1,5° Albedo: 12 % des Sonnenlichts wird reflektiert


Geologie:

Die Mondoberfläche zeigt Kettengebirge, Gräben und Rillen, flache Dome und große Magma-Ebenen, jedoch keinerlei aktive Tektonik. Neith besitzt keine nennenswerte Atmosphäre, deshalb schlagen ständig Meteoriten jeder Größe ohne vorherige Abbremsung auf der Oberfläche ein und pulverisieren die Gesteine. Der durch diesen Prozeß entstehende Regolith bedeckt, bis auf die jungen Krater, die gesamte Oberfläche nahezu vollständig mit einer trockenen, aschgrauen Staubschicht. Der legendäre "Silberglanz" des Mondes Neith wird dem Beobachter auf der Oberfläche Chrechons durch den Kontrast zum Nachthimmel vorgetäuscht.


sonstiges:

Neith ist in der ägyptischen Mythologie die Totengöttin und die Göttin der Jagd. Sie wurde in Sais verehrt und Plutarch berichtete von einem verschleierten Bildnis, das von dem Spruch geschützt wird: "Ich bin alles, was war, was ist und was sein wird, und keinem Sterblichen wird es jemals vergönnt sein, meinen Schleier zu lüften." Der Gottesdienst bestand vorwiegend darin, daß Priesterinnen vor dem Bildnis der Neith tanzten. Der italienische Astronom Giovanni Domenico Cassini glaubte 1672, einen Mond des Planeten Venus entdeckt zu haben, und gab ihm den Namen Neith. Erst 1862 wurde dieser "Venusmond" als Irrtum erkannt.


Quellen: Rhodanspezifische Kerndaten des Chrechon-Systems stammen, wenn nicht anders angegeben, aus PR 1829 / Wikipedia: astronomische Angaben über Chrechons Stern aus den Angaben über Epsilon Eridani übernommen ; astronomische und geologische Angaben über Chrechon vom Mars entliehen ; die Umlaufbahn wurde bewußt an den Außenrand der Ökosphäre verlegt ; astronomische Angaben und Oberflächenwerte von Neith sind die Werte des Erdmonds / Klimatische und geographische Angaben sind aus den übrigen Schilderungen geschlossen bzw. frei erfunden. x


Legende:

Beiträge gelten als wahrscheinlich sind aber nicht durch geeignete Quellen ausreichend bestätigt.

Eigenentwicklung des Projektteams

Quellenangaben werden komplett farbig ausgewiesen:

Quellenangaben