Gesellschaft: Akonische Mode - 2.840
Gesellschaft
Akonische Mode
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Allgemeines
[PR 100]: In der akonischen Mode wird hoher Wert auf klassische Eleganz und einfache, aber körperbetonte Formen gelegt. Die Alltagsbekleidung beider Geschlechter besteht aus Hosenanzügen in gedeckten Farben, bei Frauen auch in Form eines hautengen Einteilers (Catsuit), die mit einem hüftlangen, roten Cape als Mantel ergänzt werden. Die roten bis blauschwarzen Haare werden offen, glatt und kurz getragen. Als Schuhwerk dienen bevorzugt Schnürsandalen und Schaftstiefel. Röcke und Kleider sind kein typischer Bestandteil der akonischen Frauenmode und erst seit dem Erscheinen der Terraner auf Drorah bekannt. Sie werden bevorzugt bei feierlichen oder repräsentativen Anlässen getragen und sind meist kurz und figurbetont geschnitten.
Traditionelle Kleidung
[PR 125]: Die traditionelle akonische Tracht für Mann und Frau besteht aus langen robenartigen Umhängen (Kreuzung aus Kimono und Tunika), die vom bei Frauen auf den Rücken, bei Männern an der linken Seite zugeknoteten Gürtel in Form gehalten werden. In der Gegenwart wird die akonische Tracht nur mehr von Adeligen oder bei besonderen Anlässen getragen.
Uniformen der Sicherheitskräfte
[Atlan 252]: Die elegant geschnittenen Uniformen der akonischen Polizei- und Sicherheitskräfte sind gelb und fallen selbst aus großer Entfernung auf.
Geistliche Kleidung
[Atlan 253]: Im Gegensatz dazu sind die bodenlangen, braunen Kutten der Geistlichen aus groben Stoff und kaum an Schlichtheit zu übertreffen.
Uniformen der Raumfahrer
[Atlan 161]: Die dunkelblauen Uniformen akonischer Raumfahrer, nicht nur im Dienst des Energiekommandos, sind hingegen betont zweckmäßig gehalten.
Aktuelle Trends
[Planetenroman 292]: Während die Akonen für gewöhnlich als Verfechter einer eher konservativen und zurückhaltenden Mode gelten, pflegen junge, alleinstehende Akoninnen auf Partys oder am Strand bunten Blumenschmuck im Haar zu tragen, wenn sie Gesellschaft suchen. Männliche Exemplare ihrer Spezies hingegen, versuchen die holde Weiblichkeit durch das Tragen geckenhafter, gelber Spenzer auf sich aufmerksam zu machen. Bei einem Spenzer handelt es sich um eine kurze, sehr enge Jacke, mit breitem Stehkragen, einem andersfarbigen Gürtel und einem breiten Schoß.
[Planetenroman 90]: Als lässige Freizeitkleidung tragen junge Akonen beiderlei Geschlechts enge schwarze Röhrenhosen aus elastischer Kunstfaser (Leggings, Steg-, Strumpf- oder Reiterhosen), Stiefel bzw. Stiefelletten , hauchdünne Hemden bzw. Blusen mit breiten Stehkragen und weite Jacketts oder Mäntel, deren Außenflächen das Sonnenlicht reflektieren. Dazu bunte Baseballkappen als Kopfbedeckung mit allerlei integrierten technischen Spielkram. Und Sonnenbrillen gelten als cool.
[PR 192]: Darüber hinaus sind Fingernägel-Gravierungen und Tätowierungen der Haut bei Akonen beiderlei Geschlechts beliebt.
[Atlan 57]: Als letzter Schrei der akonischen Mode gilt bei jungen, wohlhabenden Frauen des akonischen Jetsets 2.840 n.Chr. die Zaddelmode des terranischen, spätmittelalterlichen Burgunds in Form von enganliegenden Kostümen aus Asthin-Seide in fröhlichen Farben, geschlitzten, knielangen Hosenröcken und ausgebauschten, gerafften Zaddelärmeln. Mit Zaddelmode ist eine Verzierung an den Kanten unterschiedlicher Kleidungsstücke gemeint, auch in mehreren Reihen übereinander, in Form von Zacken und Einschnitten, von unterschiedlicher Form, fest oder lappig hängend.
| Legende:
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