Explorerflotte der Akonen - 2.840

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Die akonische Forschungsflotte im Jahre 2840 n. Chr.


Bezeichnung [Atlan 175]: Akastos


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines / Historisches:

[Atlan 175]: Das akonische Reich verfügt über eine eigene Forschungsflotte nach dem Vorbild der terranischen Explorerflotte, die offiziell dem Regierenden Rat untersteht. [PR 1617]: Die Zugehörigkeit der Forschungsflotte zum Energiekommando ist der galaktischen Öffentlichkeit unbekannt und wird bewußt verschleiert, um den Zugang der Akastos zu Raumsektoren neutraler Mächte (2840 n. Chr. zählt aus Sicht der Akonen sogar das Solare Imperium dazu) nicht unnütz zu erschweren.

Aufgabe:

Neben den klassischen Aufgaben einer Explorerflotte, etwa der Prospektion neuer Rohstoffquellen und Siedlungswelten, Erprobung neuentwickelter Waffen, Triebwerke und an anderer Gerätschaften und schließlich der Grundlagenforschung, der Astronomie und Exo-Archäologie, stellen sich für die Akastos 2840 n. Chr., wie für das gesamte Energiekommando, vor allem zwei Problembereiche:

- Ermittlung der Hintergründe der Experimente des Grauen und seiner Tefroder mit den lemurischen Psi-Bastionen (Stichwort Redbone- und Suddenly-Effekte) und deren Unterbindung.

- Bannen der Gefahr, die von den unerwartet Aktiv werdenden Artefakten der untergegangenen Kultur der Kelerer auf Xaladosch und anderen Welten ausgeht.


Strukturen:

[Atlan 175]:. Das Rangsystem der Akastos entspricht im Wesentlichen jenem der allgemeinen akonischen Flotte. Da die einzelnen Einheiten meist unabhängig voneinander in kaum erforschten, aber von Drorah weit entfernten Sektoren operieren, existiert nur eine flache Flottenhierarchie.


Flotte:

Eine größere Explorerflotte dürfte erst nach der Gründung der Galaktischen Allianz und im Zuge der zweiten Expansionswelle der Akonen ab dem Jahre 2113 n. Chr. entstanden sein. Mehr als zwei Schiffe der Akastos sind selten am gleichen Ort im Einsatz. Bei den eingesetzten Raumschiffen handelt es sich um Schlachtkreuzer, die für den Einsatz als Explorer umgerüstet wurden und um speziell für die Forschungsflotte konzipierte Einheiten mit einem Durchmesser von 150 Metern.

Raumschiff - TARTOR

Allgemeines:

Akonischer Schlachtkreuzer der Forschungsflotte des Energiekommandos, der unter dem Kommando von Panthio Aggion alias Chapat steht. Es handelt sich um eine für die Akonen typische Kugel mit abgeplatteten Polen und doppelwandiger Innen- und Außenpanzerung als stählerner Hülle, am Äquator mit 500 m Durchmesser, von Pol zu Pol jedoch nur 370 m hoch. Die TARTOR ist eine Spezialkonstruktion modernster Bauart, ein mittelgroßes Forschungsschiff, das 2840 n. Chr. in offizieller Zusammenarbeit mit der terranischen Explorerflotte entwickelt wurde.

Besatzung:

Die TARTOR ist wie alle akonischen Explorer hochgradig automatisiert, für einen Notbetrieb reichen zwei Personen vollständig aus. Insgesamt umfaßt die Besatzung bis zu 1000 Personen, darunter befindet sich auch eine an Bord fest stationierte Einheit des Energiekommandos von 51 Agenten. Die Aufgabe des Kommandanten besteht vorwiegend darin zwischen den sich oft widersprechenden Interessen der Agenten des Energiekommandos und der eigentlichen Akastos zu vermitteln. Der bereits 150 Jahre alte Führungsoffizier der Agenten des Energiekommandos Fergolese ist offiziell nur der Sicherheitschef der TARTOR, inoffiziell wurde er Panthio Aggion alias Chapat als Aufpasser zugeteilt. Die eigentliche Schiffsführung besteht nur aus zwölf Personen, die nur in Ausnahmefällen die Zentrale verlassen.

Technische Daten:

Die Maschinenräume befinden sich vollständig in der unteren Schiffshälfte, während die Mannschaftsquartiere und Labors der wissenschaftlichen Abteilungen in der oberen Hälfte untergebracht sind. Der Hybridbordrechner besteht aus einer Biopositronik siganesischer Fertigung, deren positronische Komponente vom biologischen Teil getrennt arbeiten kann und einem klassischen Elektronenrechner als Sicherheitskomponente für den Einsatz in Region mit starken Störungen des Hyperraums als Folge von Hyperstürmen, die im galaktischen Zentrum besonders oft und heftig toben. Als geheime akonische Erfindung befindet sich der Prototyp einer Transmitterweich an Bord, mit der es den Agenten des Energiekommandos an Bord des Forschungsschiffes möglich ist, sich in den Transmitterverkehr zwischen zwei anderen Transmittern einzuklinken und diesen zu manipulieren, ihn auf die TARTOR umzuleiten oder auf diese Weise eigene Objekte und Personen auf feindliche Schiffe einzuschleusen.

Triebwerke:

Als Unterlichttriebwerk kann wahlweise auf ein modernes, aber leistungsschwaches Antigrav-Aggregat oder auf ein klassisches Impulstriebwerk, dessen 16 Reaktoren im traditionellen Ringwulst positioniert sind und das eine maximale Beschleunigung von 550 km/sec² erreicht, zurückgegriffen werden. Als Überlichttriebwerk wird im Normalfall ein Lineartriebwerk eingesetzt, mit 1.500.000 Lichtjahren Reichweite und unbekannter, da nie ausgetesteter Höchstgeschwindigkeit. Außerdem verfügt die TARTOR über ein experimentelles Dimetranstriebwerk für zeitverlustfreie Versetzungen in das Zentrum fremder Galaxien oder in Halb- und Hyperraumbastionen, wie der Transkontinuum-Burg Akon-Akons.

Bewaffnung: Acht schwere Impulskanonen im Ringwulst, je vier leichte Impulskanonen und Paralysatoren auf der Wandung der oberen bzw. unteren Schiffswölbung, vier leichte Desintegratoren jeweils am Übergang von der Schiffswölbung zur den Polebenen, und zwei Gegenpolkononen an den Schiffspolen, deren Konstruktionspläne von den Tefrodern erbeutet wurden. Als Schutzschirme verfügt die TARTOR über diverse normalenergetische Schirme, einen blauen HÜ-Schirm und einen experimentellen Paratron.

[Die Daten der TARTOR wurden aus den Angaben in Atlan 175, der Rißzeichnung "Schlachtkreuzer der Akonen" aus PR 775, den Angaben zur MAGENTA in PR 1617 und zur FRATERNITY im Planetenroman 79 rekonstruiert.]

Stützpunkte:

Es sind 2840 n. Chr. keine exklusiven Stützpunkte der Akastos bekannt, vielmehr wird von ihnen die Infrastruktur des Energiekommandos, sowie der allgemeinen Raumfahrt genutzt. Das Hauptquartier der Akastos dürfte sich, wie das gesamte offizielle Verwaltungszentrum des Energiekommandos auf dem Kleinplaneten Durham am Rande des Blauen Systems befinden.

Personal:

[PR 1617]: Die Besatzung der Forschungsschiffe setzt sich aus der Schiffsführung - mit dem Kommandant, dem Piloten, dem Naviatoren, dem Kanonier usw. - und vier rivalisierenden Gruppen als Untergebene zusammen.

Bei den vier Gruppen handelt es sich um:

  • - Schiffsingenieure und Wartungsabteilung,
  • - fest angestellte Forschungsingenieure und Wissenschaftler,
  • - an Bord stationierte Söldner und Agenten des Energiekommandos,
  • - für einzelne Projekte angeheuerte Prospektoren, Wissenschaftler und Ingenieure,


Nichtspielerfiguren der Flotte

- - Aggion, Panthio

[Atlan 175]: Im Jahre 2840 n. Chr. seit kurzem Kommandant der TARTOR. Er sieht aus wie ein jüngerer Bruder Atlans, besitzt aber eine bronzefarbene Haut und goldfarbene Augen. Bei Panthio Aggion handelt es sich scheinbar um einen Akonen mittleren Alters, der 2840 n. Chr. bereits seit vielen Jahren im Dienst der Akastos steht und es in dieser Zeit schaffte, sich bis zum Kommandanten eines Schlachtkreuzers der Forschungsflotte hochzuarbeiten. Im Zentrum seiner Einsätze steht die Erforschung der untergegangenen Kultur der Kelerer vom Planeten Xaladosch und die Erweiterung des akonischen Ferntransmitternetzes. Zu diesem Zweck arbeitet er eng mit Prospektoren und Exo-Archäologen aus allen Teilen der Galaxis zusammen. Von der akonischen Öffentlichkeit wird der Hasardeur als Held diverser Raumschlachten mit marodierenden Tefrodern bewundert.

Anmerkungen: Was zu diesem Zeitpunkt niemand außerhalb der Führung des Energiekommandos weiß, bei Panthio Aggion handelt es sich um den Halbvarganen Chapat, dem gemeinsamen Sohn von Lordadmiral Atlan und der Varganin Ischtar, der bereits 8021 v. Chr. geboren wurde und relativ unsterblich ist. Wie alle Varganen ist er parapsychisch begabt (Telepathie) und beherrscht vor allem das Parapolen. Das heißt, er kann speziell zu diesem Zweck präparierte Körper bereits verstorbener Varganen geistig übernehmen und diese wie Marionetten lenken, während er in Wahrheit körperlich in einer Tiefschlafkapsel in der varganischen Bastion auf dem Mond Gostacker ruht. Dies ermöglicht es ihm, in der Maske des Panthio Aggion, stets auf volles Risiko zu setzen und so schnellstmöglich zum Ziel zu kommen, ohne dabei die eigene Gesundheit zu gefährden.

Chapats Lebenslauf:

[Atlan 174]: Als Atlan 10.498 da Ark von Chapats Existenz erfährt, ist dieser noch ein halber Embryo, eine Frühgeburt im Grunde. Zu diesem Zeitpunkt liegt Chapat in einer viereckigen Überlebenskapsel aus durchsichtigem Material. Er ist nicht ohne diese Kapsel überlebensfähig. Chapat verfügt jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt über einen regen Verstand und die Fähigkeit sich telepathisch mit seiner Umwelt zu verständigen. [Atlan 214]: Nach der Versetzung in den Mikrokosmos behält Atlan Chapat bis zur Ankunft in Yarden bei sich. Der Junge ist nun ohne Brutkasten überlebensfähig, seine Parafähigkeiten wachsen weiter. Dies ändert nichts daran, daß er im Kern ein Neugeborenes ist, dem Prinzessin Crysalgira die Windeln wechseln muß. [Atlan 221]: Anfang 10.499 da Ark zwingt Chapat mit Hypnobefehlen seine Mutter Ischtar mit ihm, Atlan und seinen Rebellen gegen Orbanaschol III, Kraumon für immer zu verlassen. [Atlan 163]: Erst im September 2843 taucht er auf den Mond Gostacker wieder in den Akten der USO auf. Zu diesem Zeitpunkt ist er biologisch ca. 20 Jahre alt. Bei seinem Erwachen fehlen Chapat die Erinnerungen an die Ereignisse der letzten 10.000 Jahre. Bei sich trägt er das Ischtar-Memory. [Atlan 165]: Er weiß nur, daß er sich mit seinem Vater treffen und ihm eine Bitte seiner Mutter vortragen soll. Um Atlan anzulocken begibt er sich nach Kantanong und bietet die Melodie des Ischtar-Memory der Galactic-Music-Cooperation zur Vermarktung an. Das Ischtar-Memory wird von der Mandria geraubt. Chapat kann sich den Kreisel wieder aneignen. Anschließend flieht er an Bord der TRAUMPALAST. [Atlan 167]: Auf den Planeten Broelgir wird im Oktober 2843 n. Chr. das Ischtar-Memory mit einer Illusionsmaschine gekoppelt. Mit Hilfe der dabei entstandenen Ischtar-Traummaschine, werden Chapat und Atlan, der ihm folgte, in das Jahr 8024 vor Christus geschickt. [Atlan 169]: Sie erscheinen auf Arkon I und müssen sich mit den Schergen Orbanaschols und der Wegbereiter der Zukunft auseinandersetzen. [Atlan 171]: Auf Arkon II sabotieren sie eine Propagandaveranstaltung des Imperators. Als ein besonderer Gegner erweist sich dessen persönlicher Berater Arcangelo. [Atlan 173]: Bevor sie getötet werden können, gelingt es Sinclair Marout Kennon und Ronald Tekener im Januar 2844 n. Chr., Chapat und Atlan zu befreien. [Atlan 175]: Im Februar 2844 n. Chr. im Quinto-Center angekommen findet Chapat seine Erinnerung zurück. Er schildert Atlan und Ronald Tekener Ereignisse aus seinem Leben. Chapat war noch ein Halbwüchsiger als er von Ischtar auf dem Planeten Haghjameite ausgesetzt wurde. Der Junge wurde vom Thuar'aska Groskorl, Anführer der 33 Jäger eines auf mittelalterlichem Niveau in einem tropischen Urwald lebenden Stammes, in seine Familie aufgenommen. Sein väterlicher Freund fördert Chapat, der sich auf dem Planeten Kazike Agham nennt, soweit es geht. So ist Chapat mit 20 Jahren bereits ein anerkannter Jäger, mit vier Frauen aus dem Stamm verheiratet und fungiert als eine Art Stratege und inoffizieller Häuptling. Als er und die Jäger des Stammes am Ende des Sommers 8003 v. Chr. zur nächtlichen Jagd auf die riesenhaften Anouars aufbrechen, erscheint das Raumschiff Ischtars. Es ist jedoch verlassen, Chapat findet in der Kabine seiner Mutter nur das Ischtar-Memory vor. Dieses teilt ihm mit, daß seine Mutter bei einer ihrer Expeditionen irgendwo im Universum gestrandet ist und sich daher nicht persönlich um ihn kümmern kann. Doch habe Ischtar entschieden, daß Chapat sich in verschiedenen Rollen auf verschiedenen Welten bewähren soll. Anschließend verwandelt sich das Ischtar-Memory in einen Energiewirbel, der Chapat wie ein Transmitter zum nächsten Ort der Bewährung versetzt. Chapats neue Rolle ist die des Technischen Meisters Ekkotask des Raumfahrerordens der Berbon-Lichtbringer. Sitz des Ordens ist ein Kloster auf dem Wüstenplaneten Kalaumoun. Insgesamt gehören dem Orden im Jahre 8003 v. Chr. etwa 500 Ordensbrüder an, die unter der Leitung des Abts Suher II stehen. Der Orden leidet seit längerem unter einem finanziellen Engpass, um dieser Situation zu begegnen beschließt die Ordensversammlung, die Missionierung des Planeten Tolzos. In Chapat alias Ekkotask wachsen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Pläne des Ordens, zudem verliebt er sich in das junge Eingeborenenmädchen Sheena. Eine weitere Station im Leben Chapats ist der 90 Jahre alte, krebskranke Weltraumtramp Urgiah Haiden Moos. Der Obdachlose gilt in den galaktischen Medien und bei seinen Schicksalsgenossen, als eine Art Held, da er der Tramp mit den meisten per Anhalter oder als Blinder Passagier zurückgelegten Lichtjahren ist. Chapats letzte Station vor der Rückkehr in die galaktische Öffentlichkeit und seinem Eingreifen auf Gostacker, ist die akonische Flotte. Auf Drorah alias Sphinx tritt er als Panthio Aggion in den Dienst der Akastos, der Forschungsflotte Akons und steigt dort bis zum Kommandanten des Forschungsskreuzers TARTOR auf. Nachdem er seine Erzählung beendet hat, aktiviert Chapat das Ischtar-Memory. Er fordert Atlan auf, ihm durch das Energiefeld des Ischtar-Memory zu Ischtar zu begleiten, da diese dringend seiner Hilfe bedürfe. Atlan lehnt jedoch ab. Chapat reist ohne seinen Vater ab, nur das Ischtar-Memory bleibt zurück

Finanzierung:

Die Akastos verfügen über einen eigenen, vom Regierenden Rat verantworteten Etat im Staatshaushalt. Er zählt jedoch zum Gesamtetats des Energiekommandos und ist daher der Öffentlichkeit nicht in allen Details bekannt. Hinzu kommt, daß Gewinne aus Aktionen, die im Auftrag privater oder nichtakonischer Organisationen und Unternehmen erfolgten, von den Akastos einbehalten und für eigene Zwecke verwendet werden dürfen.


Sonstiges:

Die Raumschiffe der Akastos können auch von nichtakonischen Konzernen für eigene Forschungs- und Prospektionsflüge angeheuert werden. Umgekehrt ist es nicht unüblich die Besatzung der Forschungskreuzer mit Spezialisten aus allen Teilen der Galaxis für eine begrenzte Zahl von Einsätzen zu ergänzen. Natürlich wird der akonische Staat seinen Anteil am Erfolg solcher Aktionen fordern. Kommt es, während des Einsatzes, zu wichtigen technischen Entwicklungen oder Erfindungen, so ist das Energiekommando automatisch Miteigentümer des Patents. Bei gemeinsamen Aktivitäten von z. B. Whistler Company und Akastos kann dies zu Konflikten führen, wenn sich eine Entdeckung wider Erwarten militärisch nutzen lassen könnte.

Legende:

Beiträge gelten als wahrscheinlich sind aber nicht durch geeignete Quellen ausreichend bestätigt.

Eigenentwicklung des Projektteams

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